🌅 Vormittag, Mittag und auch eigentlich den ganzen Tag
Heute wollten wir das gute Wetter nutzen und endlich einmal wandern gehen.
Bergen ist von zahlreichen Gipfeln umringt, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden.
Wir hatten uns gestern bereits für eine Route entschieden, die ungefähr 14 km weit war und in 4,5 h zu schaffen sein soll.
Unser Tag begann heute dann um 8:30 Uhr.
Nachdem wir uns gerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Floyen.
Diesen bestiegen wir natürlich nicht selbst, sondern nutzten die Floibanen, die uns auf 320 Meter brachte.

Von dort begann unsere Wanderroute, die uns über Stock und Stein führte und ganz schön auf Trab hielt (zugegebenermaßen mich mehr als Marc).

Direkt am Anfang hatten wir einen kleinen Aufstieg vor uns, um den Gipfel des Floyen zu erreichen.
Dort wartete nach etwas Anstrengung dann diese Aussicht auf uns.

Etwa zur Mitte unserer Route passierten wir einen etwas größeren Bergsee.
Wir hatten bisher schon viele kleine gesehen, aber dieser hatte es uns zusammen mit den fallenden Sonnenstrahlen besonders angetan.

Etwas weiter machten wir dann unsere erste große Pause, um unser mitgebrachtes Vesper zu essen.
Das Brot war zwar anders als Zuhause und ziemlich weich, schmeckte bei der Anstrengung und Aussicht aber trotzdem hervorragend.

Wir setzten unsere Reise fort und hörten schon bald ein weiteres Highlight.
Die Bergretter von Bergen flogen heute Trainingsflüge und landeten zufällig direkt entlang unserer Route.

Nach ungefähr 13 km erreichten wir den Gipfel des Ulriken.
Mittlerweile hatte es bereits angefangen zu dämmern und es wurde ziemlich kalt, trotzdem genossen wir eine Weile den Moment.

Während wir die Aussicht genossen, flog der Helikopter ein weiteres Mal an uns vorüber und ermöglichte mir dieses Foto.

Unsere letzte Etappe von ungefähr einem Kilometer war vom Gipfel zur Seilbahnstation.
Diese erreichten wir gegen 17 Uhr.
Nach etwas Warten ging es dann wieder zurück ins Tal und mit dem E-Roller nach Hause.

Insgesamt war die Route und der Ausflug wirklich schön.
Auf dem Berg war es zwar ziemlich kalt, aber glücklicherweise kamen wir beide vorbereitet.
Mit Schal, Handschuhen, Mütze und langer Unterwäsche hatten wir den Gegebenheiten problemlos getrotzt.
Die Aussicht entlang des Weges und vor allem von den verschiedenen Aussichtspunkten war atemberaubend schön.
Vor allem, weil das Wetter im Gegensatz zu gestern ziemlich gut mitgespielt hat.
Die meiste Zeit war klarer Himmel und Sonnenschein.
Das einzige Problem war teilweise die Beschaffenheit des Weges.
Durch den starken Regen gestern waren einige Abschnitte unter Wasser oder ziemlich matschig – aber nichts, das man nicht meistern könnte.
🍜 Abendessen
Nach einem kurzen Stopp im Hostel, um uns frisch zu machen und vor allem saubere Klamotten anzuziehen, gingen wir noch einmal aus dem Haus, um etwas zu Abend zu essen.

Die Wahl fiel heute erneut auf Ramen, die nach einem so langen kalten Tag genau das Richtige waren und uns von innen wieder aufwärmten.
🌙 Abend
Unser restlicher Abend bestand vor allem aus Entspannen, aber auch aus Waschen.
Sowohl uns als auch unserer Ausrüstung und Klamotten.
Jetzt gehen wir müde ins Bett und hoffen darauf, dass bis morgen alles trocken sein wird.
✨ Highlight des Tages
- Die Landschaft
- Die Fahrt mit der Floibanen
- Die Ramen
🏃🏽♀️ Schritte
- Julian: 30.034
- Marc: 28.354
📸 Bild des Tages

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, unseren Ausflug auf Komoot aufzunehmen.
Und da ich dachte, dass die Frage sonst bestimmt aufkommen würde, teile ich die Route und Statistiken direkt.
Insgesamt sind wir 6:59 h unterwegs gewesen, davon hat Komoot 4:32 h als „in Bewegung“ eingestuft.
Die Route war insgesamt 14,5 km lang.
Daraus ergibt sich eine Geschwindigkeit von 3,2 km/h.
Außerdem hatten wir einen gesamten Aufstieg von 530 hm und einen Abstieg von 270 hm.
Der höchste Punkt war der Gipfel des Ulriken mit 690 m ü. M.
👩🏻🤝👨🏽 Selfie des Tages

Zitat des Tages
Wir gehen nicht querfeldein. Wenn so die Wege aussehen, will ich nicht wissen, wie der Rest ist.