🌅 Morgen
Unser heutiger Tag begann bereits um 7:15 Uhr.
Bevor wir aber mit unseren geplanten Aktivitäten starten konnten, mussten wir zuerst einmal unsere Wäsche auf Vordermann bringen.
Da unser Hostel leider keine Möglichkeit zum Waschen bot, machten wir uns auf den Weg zum nächstgelegenen Waschsalon.

Während die Maschinen arbeiteten, hatten wir genug Zeit, um etwas zu frühstücken und ein paar organisatorische Dinge zu erledigen.

Nachdem dann Wasch- und Trockengang fertig waren, sammelten wir unsere Wäsche ein und breiteten sie fachgerecht im ganzen Hotelzimmer aus.

🌇 Mittag
Da sich der Trockner natürlich auch in Norwegen mehr Zeit lässt, als er angibt, war es mittlerweile bereits 11 Uhr geworden.
Unser erstes Ziel heute war die Halbinsel Bygdøy. Dort sammeln sich verschiedene Museen, von denen wir ein paar besuchen wollten.
Unser erster Stopp war das Norsk Folkemuseum, ein Freilichtmuseum mit historischen Gebäuden sowie Ausstellungen zu Kultur und Lebensstil der Norweger.

Die Ausstellung innerhalb der Häuser war für unseren Geschmack nicht wirklich etwas Besonderes.
Dafür haben es uns aber die alten, vorwiegend aus Holz und Naturstein bestehenden Bauwerke angetan.

🌆 Nachmittag
Direkt im Anschluss liefen wir ein wenig über die Halbinsel zum Fram Museum.
Dieses beherbergt die Fram, das Schiff, das unter der Leitung von Roald Amundsen die Crew der ersten erfolgreichen Südpol-Expedition in die Antarktis brachte.

Davor war das Schiff bereits in der Arktis unterwegs, unter anderem auf Expeditionen von Fridtjof Nansen.
Das Museum war recht interessant – vor allem, weil man neben Infotafeln und Ausstellungsstücken auch das originale Schiff betreten durfte.
Unser letzter Museumsstopp war das Kon-Tiki Museum.
Im Gegensatz zu den anderen beiden war dieses überhaupt nicht geplant gewesen.
Allerdings gab es für wenige Euro mehr ein Kombiticket für dieses und das Fram Museum.
„Kon-Tiki“ ist ursprünglich ein Beiname des aztekischen Sonnengottes Viracocha.
Im Kontext des Museums bezeichnet es aber ein Floß aus Balsaholz, das unter der Führung von Thor Heyerdahl 1947 von Peru nach Polynesien segelte, um zu beweisen, dass präkolumbianische südamerikanische Kulturen den Pazifik überquert und die Inseln der Südsee besiedelt haben könnten.

Auch dieser kurze Abstecher war eigentlich ganz gut, auch wenn man wirklich sagen muss, dass wir mittlerweile genug von Infotafeln hatten.
Deshalb ließen wir gegen 15:30 Uhr Bygdøy hinter uns und fuhren mit dem E-Roller zurück Richtung Stadtmitte – genauer gesagt nach Tjuvholmen.

Dies ist ein modernes Hafenviertel, das für seine Kunstgalerien, moderne Architektur und das Astrup-Fearnley-Museum bekannt ist.
Dort schlenderten wir eine Weile durch die Gassen und genossen die Atmosphäre und den Blick aufs Wasser.
🍜 Abendessen
Zum Abendessen wollten wir heute etwas traditionell Norwegisches probieren.
Wir fanden nach etwas Suchen ein Lokal, das ganz vielversprechend aussah, und machten uns auf den Weg.
Dort aßen wir beide den „Taste of Norway“, einen gemischten Teller mit Rentier-, Rind- und Schweinefleisch sowie Erbsenmus, Rotkohl, Kartoffeln, Preiselbeeren und Soße.

Insgesamt war das Essen wirklich lecker, wenn auch keine Offenbarung.
Die nordische Küche ist zumindest von dem, was wir bisher gesehen haben, nur im Detail anders als gutbürgerliches Essen bei uns zu Hause.
🌙 Abend
Unsere letzte Etappe für heute war ein Besuch des Opernhauses.

Dieses liegt zentral in Oslo direkt neben dem Hauptbahnhof.
Das moderne Gebäude hat ein begehbares Dach, von dem man über den Fjord schauen kann.

Damit ging unser Tag dann wieder dem Ende entgegen.
Wir machten noch einen letzten Stopp, um ein paar schwedische Süßigkeiten einzukaufen, die wir dann noch vor dem Tagebuchschreiben und dem Schlafengehen probierten.

Diese waren im Gegensatz zu den dänischen Süßwaren wirklich lecker.
✨ Highlight des Tages
- Das norwegische Essen probieren
- Die Fram anschauen
- Die Aussicht von der Oper über den Fjord
🏃🏽♀️ Schritte
- Julian: 15.681
- Marc: 15.457
📸 Bild des Tages

Das Bild zeigt einige der schwimmenden Saunen im Hafen von Oslo.
Diese modernen Holzsaunen liegen direkt auf dem Wasser und bieten einen schönen Blick auf die Stadt und das Fjordufer.
Was als kleine lokale Initiative begann, ist heute fester Bestandteil der Osloer Stadtkultur: ein Ort, an dem sich Entspannung, Naturverbundenheit und nordische Tradition treffen.
Die Idee dahinter ist typisch skandinavisch – Sauna und Eisbaden als Balance für Körper und Geist, mitten im urbanen Alltag.
Sie sind ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher – besonders im Winter, wenn man nach einem heißen Saunagang direkt in das eiskalte Fjordwasser springen kann.
Zitat des Tages
Sollen wir darüber laufen oder einfach direkt den E-Roller nehmen?