🌅 Vormittag
Heute war es endlich soweit.
Wir haben bereits gegen 8:30 Uhr unser Hotel verlassen und uns mit dem Bus 45 Minuten auf den Weg nach Trangsviken gemacht.

Dort steht die Fabrik inklusive Museum und Outlet von Trangia.
Für uns als Pfadfinder und Outdoorfans war das schon lange ein festes Ziel der Reise.

Für diejenigen, die Trangia nicht kennen: Die Firma stellte früher hauptsächlich Kochutensilien aus Aluminium her, bis sie in den 1950er Jahren ihr Kerngeschäft auf Outdoorkocher konzentrierte.
Bei uns Pfadfindern in Balingen sind zahlreiche der Kocher im Einsatz und leisten schon viele Jahre gute Dienste.

Das Museum war zwar viel mehr eine kleine Ausstellung, trotzdem gab es einiges Interessantes über die Firmengeschichte zu lernen.
Insbesondere fanden wir natürlich schön zu lesen, dass die in den 1930er Jahren stark wachsende Pfadfinderbewegung maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens und zu der Spezialisierung auf den Outdoor-Bereich beigetragen hat.

Nach ungefähr dreißig Minuten hatten wir dann alles gelesen und angeschaut und konnten zum spannenden Teil übergehen.
Für eine unbestimmte Dauer stöberten wir durch den Fabrikverkauf, besonders durch die zweite Wahl, um uns unseren Traum-Trangia zusammenzustellen.
Ähnlich wie die Dauer wird auch der letztendliche Preis ein Geheimnis bleiben.
Das Einzige, was sich sagen lässt, ist: „Günstiger als zuhause.“
🌇 Mittag
Nachdem wir unsere Einkäufe bezahlt und verstaut hatten, hatten wir noch ungefähr eine Stunde Zeit, bis unser Bus zurück nach Östersund fuhr.
Aus Interesse fragten wir die Verkäuferin, ob es sich lohnen würde, zur neuen Fabrik zu gehen.
Unsere Intention war dabei eher, ob es ein Fenster gibt, durch das man hineinschauen kann, oder ob man vor verschlossenen Toren stehen würde.
Zu unserer Überraschung machte die Verkäuferin einen Anruf ins Fabrikbüro und arrangierte ein Treffen mit einer Projektleiterin vor Ort.

Diese führte uns ungefähr eine halbe Stunde durch die Fabrik und zeigte uns einige der Maschinen und Arbeitsschritte.

Uns überraschte dabei besonders, wie viel Handarbeit in den Produkten steckt.
Noch viel mehr überraschte uns, dass die Fabrik – die einzige der Welt – relativ klein ist, obwohl Trangias global vertrieben werden.
Nach unserem Besuch im Werk machten wir uns glücklich zurück auf den Weg zum Bus und schließlich ins Hotel.
Dort sortierten wir unsere Einkäufe und schufen den nötigen Platz in unseren Rucksäcken.
🌆 Nachmittag
Im Anschluss spazierten wir noch etwas durch Östersund und stöberten durch verschiedene Geschäfte und Shops.

🍜 Abendessen
Nachdem wir heute den ganzen Tag nur Vesper gegessen hatten, war es uns nun nach einer warmen Speise.
Wir gingen in ein koreanisches Restaurant, welches wir zufällig entdeckten.

Leider hat uns das Essen – im Gegensatz zu den bisherigen Ramen – nicht wirklich überzeugt.
🌙 Abend
Im Anschluss nahmen wir den Bus zehn Minuten an den südlichen Rand der Stadt und gingen ins Störsjöbadet, ein Erlebnisbad mit Entspannungsbereich.
Dort verbrachten wir den restlichen Tag, bis wir dann um 21:15 Uhr wieder auf den Bus mussten.
Zuhause verbrachten wir die restliche Zeit mit Packen, Quatschen und damit, ins Bett zu fallen.
✨ Highlight des Tages
- Trangia Butik
- Private Führung durch das Werk
- Mal ein richtiger Spa-Bereich und nicht nur ein Boot
🏃🏽♀️ Schritte
- Julian: 12.548
- Marc: 12.017
📸 Bild des Tages

Natürlich darf ein Bild unserer neu erworbenen Trangias hier nicht fehlen. Wir haben beide sogar noch eine Gravur eines Phoenix auf dem Windschild bekommen.
👩🏻🤝👨🏽 Selfie des Tages

Das heutige Selfie zeigt uns voller Stolz und Zufriedenheit vor der neuen Trangia-Fabrik direkt nach unserer Führung.
Zitat des Tages
Also für jeweils 2 €, nehm ich auch noch zwei Teller mit.