Von Gärten und Häfen

🌅 Morgen

Unser Morgen begann nach etwas Ausschlafen (einer mehr als der andere) gegen 9 Uhr.
Unser erster geplanter Stopp war Feskekôrka.
Das an die neugotische Epoche angelehnte Bauwerk wurde von der Form einer norwegischen Stabkirche inspiriert und beherbergt einen Fischmarkt sowie ein paar Restaurants.

Morning Activity

Eigentlich war unser Plan, ein Fischbrötchen zum Frühstück zu essen, welcher (mal wieder) den ungenauen Öffnungszeiten auf Google zum Opfer fiel.
Die Halle und der Markt öffneten zwar bereits um 10 Uhr, dort gab es aber nur rohen Fisch zu kaufen und keine fertigen Speisen.

Morning Activity

🥐 Frühstück

Gezwungenermaßen gingen wir dann zu einem Bäcker in der Nähe und statteten uns mit einem belegten Brötchen und einem süßen Stückchen aus.

Breakfast

🌅 Vormittag

Danach spazierten wir durch das nahegelegene Haga – einen Stadtteil, der für seine Holzfassaden und Bauweise bekannt ist.

Morning Activity

Einen weiteren kleinen Stopp machten wir zufällig in der School of Business, Economics and Law.
Wir wollten gerade einen E-Roller mieten, als wir das Gebäude entdeckten und uns die Neugier überkam.
Alles in allem war es nicht viel anders als bei uns, obwohl man sagen kann, dass die verschachtelte Bauweise mit viel hellem Holz und einigen Sitzmöglichkeiten mehr zum Verweilen einlädt als unsere brutalistischen Betonblöcke in Deutschland.

Morning Activity

🌇 Mittag

Nach unserem akademischen Ausflug fuhren wir mit dem E-Roller ungefähr zehn Minuten zum Botanischen Garten.
Dort konnten wir neben einem koreanisch angelegten Garten auch Gebirgskräuter und Bambus entdecken.

Noon Activity

Nach einem kurzen Spaziergang auf den höchsten Hügel des Geländes wurden wir mit einer Aussicht über Göteborg belohnt.

Noon Activity

Nachdem wir genug vom Botanischen Garten hatten, dachten wir, wir könnten ja in den gegenüberliegenden Stadtgarten gehen.
Dort gab es neben Natur auch ein paar Tiergehege.
Dort konnten wir beide unseren ersten echten Elch sehen.

Noon Activity

Mittlerweile war es schon recht spät geworden, und wir beide hatten ein wenig Hunger bekommen.
Deshalb entschieden wir uns dazu, auf dem Rückweg erneut bei der Feskekôrka vorbeizuschauen – in der Hoffnung, bei einem der offenen Restaurants oder Bistros ein Fischbrötchen zu ergattern.

Dieses stand aber leider nicht auf der doch recht exklusiven Karte.
Marc überredete mich aber letztendlich dazu, eine Auster zu probieren.

Die Worte waren dabei äußerst überzeugend: „Die letzte, die ich gegessen habe, war furchtbar, aber wir sind doch nicht hergekommen, um ohne was zu essen wieder zu gehen.“
Und was soll ich sagen – bei solchen Argumenten kann ich auch nicht gegenhalten.

Snack

Rückblickend war die Erfahrung gar nicht so übel, auch wenn ich vorerst meinen Bedarf an Austern gedeckt habe.
Marc hingegen fand die Muscheln deutlich besser als die letzten in Berlin und bestellte sich sogar noch zwei weitere.

🍣 Mittagessen

Nach dem kleinen Appetizer gingen wir ziemlich direkt zu einem Ramen-Lokal, das wir gestern bereits entdeckt hatten.
Nachdem der Laden gestern wie heute ziemlich voll war, dachten wir, dass es wohl gut sein muss.

Lunch

Das Essen war wirklich lecker, reichlich und ziemlich authentisch.

🌆 Nachmittag

Gut gestärkt bummelten wir, ausgehend vom Kunstmuseum, noch ein wenig durch die Innenstadt.

Afternoon Activity

🌙 Abend

Nach dem vielen Unterwegssein kehrten wir zu unserem Boot zurück und machten ein wenig Pause, die wir vor allem mit Mario Kart füllten.
Anschließend ging es zu einem kleinen Highlight – also mehr für mich als für Marc, aber nachdem ich durch die Auster durchmusste, hatte er da auch keine Wahl.

Evening Activity

Das abgebildete Gebäude ist eine öffentliche, kostenlose Sauna, die auf dem Frihamnen-Dock steht.
Dieser wurde, nachdem er lange leer stand, auf Initiative der Bürger restauriert und beherbergt neben einem Spielplatz und einer Freifläche für Veranstaltungen auch die Sauna.

Wir zogen also unsere Badesachen an und machten einen Saunadurchgang.
Danach waren wir zum Abkühlen nach der Sauna in einem Hafenbecken direkt in der Göta Älv, dem Fluss, der durch Göteborg fließt.

🍜 Abendessen

Wohl erholt machten wir noch einen kurzen Stopp bei uns im Boot, um unsere nassen Sachen aufzuhängen, und gingen dann direkt weiter zum Abendessen.

Wenig spektakulär gab es heute bei uns das zweite Mal Burger, die aber wiederum ziemlich gut waren.

Dinner

🌙 Nacht

Der letzte Stopp für heute war ein Irish Pub an der Haupteinkaufsstraße.
Dieses wirbt mit fünf Tagen Live-Musik pro Woche.
Also saßen wir eine Weile im Lokal, hörten der Band zu und tranken in geselliger Runde ein sündhaft teures Bier.

Evening Activity

Alles in allem war es eine sehr runde Erfahrung, nach der wir uns gut gelaunt auf den Heimweg machten.

✨ Highlight des Tages

  • Saunieren
  • Austern essen
  • Irish Pub mit Live-Musik

🏃🏽‍♀️ Schritte

  • Julian: 23.911
  • Marc: 22.735

🍸 Besuchte Bars

5

📸 Bild des Tages

Picture of the Day

Das Bild zeigt eine bronzene Skulpturengruppe vor dem Feskekôrka.
Die Figuren stellen Fischer und Händler dar und erinnern an die lange maritime Tradition der Stadt.
Göteborg war über Jahrhunderte ein Zentrum des Fischfangs und des Handels – diese Szene fängt den Alltag am Hafen auf charmante Weise ein, komplett mit einem Fischerhund, der geduldig auf seinen Anteil wartet.

👩🏻‍🤝‍👨🏽 Selfie des Tages

Selfie of the Day

Zitat des Tages

Zehn Euro und zwölf Cent wären im Bären mehr als drei Gläsle.